Na, jedenfalls fast. Angeblich hat er, Donald Trump himselfe, bereits am Donnerstag der vergangenen Woche ein Telefonat mit dem russischen Zaren geführt. Er habe auf die US-Militärpräsenz in Europa hingewiesen. Nun frägt man sich aber schon, ob dies jetzt bereits die Aktion war, mit der Trump den Ukrainekrieg binnen 24 Stunden zu beenden gedachte? Sogar vor seiner Inauguration am 20. Januar 2025, wollte er das erledigt haben und wir überlegen mit bangem Erstaunen, ob das nun der Anfang vom Ende des Krieges in der Ukraine ist, den er während des Wahlkampfs so forsch verkündet hatte. Vermutlich lacht Putin immer noch in seinem Zimmerchen im Kreml! Denn Trump will mit dem Master of Desaster aus Moskau über den territorialen Zuschnitt der Ukraine reden, freilich ohne dabei die Ukraine überhaupt gefragt zu haben. Das lässt nichts Gutes ahnen, möchte ich behaupten. Schließlich ließ irgendein Republikaner mit vorlautem Mundwerk verlauten, dass die Krim weg sei. Trotz eifriger Dementis aus der Grand old Party, möchte man diesen nicht wirklich eine Bedeutung beimessen. Denn was Trump und die Seinen Morgen versprechen, das sind sie bereits gestern bereit gewesen zu brechen!

Derweilen lästert sich Trumps Sohn Donald Junior schon mal warm und arbeitet sich an Wolodymyr Selenskij ab, den ja schon der neue alte US-Präsident als einen begnadeten „Verkäufer“ zu bezeichnen pflegte. Betrachtet man Dump und seinen Sohn, so kann man bereits ahnen, was da auf die Ukraine zukommen dürfte. Es besteht die akute Gefahr, dass der seit mehr als zweieinhalb Jahren andauernde, tapfere und aufopferungsvolle Kampf der Ukraine um ihre Freiheit letztlich dank der Trump-Bagage vergeblich gewesen sein könnte.

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