Als uns der verehrte Wilfried während des Corona-Lockdown in seiner schwäbisch-sparsamen Art erläuterte, wie er mit einem Waschläpple vor dem Badezimmerspiegel seine miefenden Achselhöhlen reinigt, um sich anschließend womöglich dem genitalen Teil seiner Körperlichkeit zu widmen, da konnte man das noch als nett gemeinsten Witz verstehen! Aber mal abgesehen davon, dass er im Prinzip nicht viel mehr ist, als ein grün angestrichener Schwarzkittel, dem die Union näher ist, als seine eigenen Grünen, und erst recht die SPD, da gewann das Ganze schon ein Gschmäckle, finde ich! Nun also das hier! Nur weil er einen 12 -Stunden-Tag hat, muss das auch jeder andere so haben? Ich meine, dieser alte Mann stellt sich allen Ernstes hin und erzählt den Leuten, was er schaffe, das solle auch jeder andere machen? Den haben sie wohl mit dem Klammerbeutel gepudert.
Was tut Kretschmann denn eigentlich den ganzen Tag, von wegen 12 Stunden arbeiten. Er hockt im Parlament herum und gibt solche unsäglichen Kommentare ab? Wenn er irgendwo hin muss, weil er eingeladen wurde, zu einer Eröffnung, einer Einweihung, oder sonst was, dann fährt man ihn in der Dienstlimousine hin. Anschließend gibt er ein paar Storys aus seiner Jugend zum besten, nach dem Motto, früher war alles viel größer und breiter und die alten Weiber waren älter – oder jünger, je nachdem und dann kutschiert man ihn wieder zurück nach Stuttgart, oder zu seinem Häusle! Wirklich, das nenne ich Arbeit. Das könnte ich auch 12 Stunden am Tag machen! Aber ich muss täglich 1 Stunde im überfüllten Zug von Karlsruhe nach Mannheim gondeln. Wenn ich viel Glück habe, ist er sogar pünktlich. Aber meistens habe ich halt Pech. Dann muss ich einen ganzen Tag arbeiten, also wenigstens 8 Stunden und dann gondele ich wieder ne Stunde zurück. Wenn der Zug kommt.. Meist muss ich dabei stehen, denn die Züge sind immer großzügig besetzt. Schüler:Innen zu Hauf und auch sonst viele Leute, die ihre schweren Taschen neben sich auf den freien Plätzen abgestellt haben, nur damit sich niemand neben sie setzt. Denn wer ist schon geil darauf sich jeden Tag aufs Neue mit irgendwelchen Vollpfosten darüber zu streiten, wer nun das Recht auf einen Sitzplatz hat – ein älterer Pendler wie ich, oder ein Rucksack? Der gute Winfried ist eben immer für einen Brüller gut! Auch wenn der Brüller manchmal vor lauter Wut erfolgt und nicht, weil man von seinen verqueren Ideen so begeistert ist! Vernünftige Vorschläge zu irgend einem Thema allerdings, habe ich von ihm noch nie gehört. Nicht dass ich mich daran erinnern könnte! Aber lassen wir ihm den Spaß. Immerhin ist er noch nicht so alt wie der präsidiale US-Vollpfosten Trump. Aber er ist nahe dran und je mehr er sich der 80 nähert, desto absonderlicher wird er augenscheinlich. Oder irre ich mich da?
Links:
- „Ich bin 76 und habe Zwölf-Stunden-Tage“: Kretschmann fordert Erhöhung der Arbeitszeiten (Artikel auf tagesspiegel.de vom 09.04.2025)
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