Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat zwar schon seit einer ganzen Weile, auch unter dem massiven Druck der USA, seine Bereitschaft zu einer bedingungslosen 30tägigen Waffenruhe zugestimmt, aber Russland hat es so überhaupt nicht eilig damit. Klar, sagt man zu, dass auch der Wunsch auf Seiten Russlands nach einem Waffenstillstand bestehe, aber doch nicht gleich und wenn, dann auch nur unter den schon von Russland genannten Maximalbedingungen. Denn gerade läuft es ja „gut“ für die Russen! Zumindest will man das den Westen glauben machen! Verluste spielen sowieso keine Rolle und vorwärts Richtung Westen geht es auch nur jeden Tag ein paar Zentimeter, aber es könnte deutlich schlimmer laufen für Russland!

Nachdem das mit dem Frieden binnen 24 Stunden und noch vor dem Amtsantritt des ruhmreichen Donald nun aber doch nichts geworden ist, und sich auch abzeichnet, dass es mit den danach avisierten 6 Monaten bis hin zu einem Friedensschluss so gar nichts werden dürfte, erzählt uns der US-Außenministrant Marco Rubio nun, der US-Präsident könne langsam die Geduld verlieren mit seinem Freund Wladimir. Lange werde man sich die Hinhaltetaktik der Russen nicht mehr bieten lassen. Höchstens noch 3 bis 11 Jahre, mehr aber dann auch ganz ganz sicher nicht! Und dann werde man den nötigen Druck aufbauen, um endlich einen Frieden zu bekommen! Am besten wird es wohl funktionieren, wenn man den Herrn im Kreml nicht zu sehr verärgert und den Druck lieber auf Selenskyj und die Ukraine ausübt, das dürfte sich als deutlich effizienter erweisen. Schließlich weiß man ja, dass sich der Russe an sich nicht gern drängen oder treiben lässt!

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