Gestern durften wir uns an einer neuerlichen geistigen Flatulenz eines gewissen Donald Trump ergötzen. Uns wurde verkündet, dass er stinksauer gewesen sei auf seinen Buddy Wladimir, der ihn verärgert habe mit seinen Ansichten über den Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und die Ukraine. Augenscheinlich dürfte der Grund dafür, das Donald nun gerade mal not amused sei darin begründet liegen, dass Putin ganz offensichtlich nicht wirklich gewillt ist, die Friedensbemühungen des US-Präsidenten, der damit zweifellos die Ehrung mit dem Friedensnobelpreis anstrebt, zu hintertreiben. Sicher ist Wladi der Meinung, wenn einer den prestigeträchtigen Preis verdient habe, dann nur er, er ganz allein, in seinem beständigen Ringen um die Einheit der russischen Erde und deren Sammlung. Wobei nach Putins Einschätzung die ist, dass überall russische Erde sei, wo jemals im Laufe der Geschichte der Menschheit, ein Russe seinen Kot abgesetzt habe! Und das dürfte an so ziemlich jedem Ort dieser kleinen beschissenen Welt gewesen sein! Dazu gehört, lieber Donald, merke auf das, was ich dir jetzt sage und schreibe, selbstredend auch Alaska! Aber wollen wir nicht katholischer sein als der Papst! Auch die US-Amerikaner haben Ansprüche irgendwo und überall auf der Welt, wo sie das Gefühl haben, es könnte sich auf die sogenannte „nationale Sicherheit“ der USA auswirken wann, wo und wie auch immer. Ich erinnere nur an den dringenden Wunsch des Donald, Kanada als 51. Bundesstaat den Vereinigten Staaten einzuverleiben (und bei dieser Gelegenheit natürlich auch die zufällig dort vorhandenen ungeheuren Mengen an Öl und Gas, sowie alles andere, was sich wirtschaftlich verwerten lässt!), dann natürlich Grönland, als quasi festländischer Inselkühlschrank, ebenfalls ausgestattet mit Unmengen an Rohstoffen und plötzlich touristisch für die US-Regierung so interessanten geschichtlichen Orten und was auch immer! Dann dürfen wir die Panamakanalzone nicht vergessen, die die USA unter dem Donald so gerne zurück haben möchten und, weil Trump hier wohl immobilienspezifische Interessen hat, auch den Gazastreifen, den er nur zu gerne zur „Riviera des Ostens“ machen möchte – vermutlich sogar auf eigenen Rechnung. Naja, aber auf jeden Fall ohne eigene Investitionen, dafür aber mit umso mehr Gewinn, Profit, Einnahmen! Welcher Palästinenser wäre denn nicht stolz darauf, auf Donalds Golfplatzgrün mitten in Chan Junis den Rasen mit der Nagelschere zu schneiden, damit der Kapo di tutti Kapi hier gepflegt mit seinem Kumpel Wladi ne ruhigen Kugel schlagen kann? Eben! Und wohnen können die künftigen Riviera-Palästinenser ja dann in Ägypten und/oder Jordanien. Worüber die sich sicher die Falten aus den Säcken freuen dürften!

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