Dann ist er ratzfatz eingeschnappt und vergessen tut er scheinbar nichts. Philipp Amthor, CDU, der aussieht wie ein frühpubertierender Rotzlöffel aus der Grundschule, ist offenbar ziemlich nachtragend. Wer ihn einmal beim handeln eines Interessenkonflikts erwischt hat, so wie der Aktivist Arne Semsrott, der das Portal „Frag den Staat“ 2011 mitbegründet hatte. Er deckte auf, das der gute Philipp, als Vorsitzender ausgerechnet der Arbeitsgruppe, die sich um „Transparenz“ kümmern sollte, heimölich still und leise versucht hatte das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) abschaffen zu lassen. Denn wegen diesem IFG hatte er solch Malheur, weil er die Interessen eines Unternehmens mit Namen Augustus Intelligence vertrat, von dem er nicht nur 3.000 Aktien besaß, sondern auch als eifriger Lobbyist im Sinne des Unternehmens herum fuhrwerkte – sogar auf offiziellem Briefpapier des Bundestages in einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, wie man auf Wikipedia nachlesen kann, wenn man will! Kein Wunder, dass er nun nachtreten will und auch nicht wirklich erstaunlich, dass die CDU ausgerechnet ihn dazu auserkoren hatte, die besagte Verhandlungsgruppe zu leiten, die sich eigentlich darum kümmern sollte, aus dem IFG ein vernünftiges Transparenzgesetz zu basteln.

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