Wie soll denn das bitte funktionieren? Er kann (und will!) sich nirgends zurückhalten, was vermutlich daran liegen mag, dass er sich selbst maßlos selbst überschätzt, was ihn damit zum am meisten selbstüberschätzten Politiker der Neuzeit macht! Zu allem und jedem hat er eine unmaßgebliche Meinung – jedenfalls für einen Menschen, der bestenfalls 5 % der Wähler in Deutschland vertritt, weshalb er es auch nur in Bayern versucht. Großspurig, von sich selbst überzeugt und mit einer Nonchalance ausgestattet, die sowohl über jede Kritik, als auch Kompromissbereitschaft erhaben ist. Eigene Ideen hat er üblicherweise keine. Aber wenn jemand etwas fordert und sei es auch noch so unangemessen, dann legt der Söderer immer noch eine Schippe oben drauf! Das betrifft auch seine Neigung, mit Foodporn-Bildern auf Social Media Plattformen präsent zu sein, die außer seinen paar Wählern in Bayern, keine Sau bundesweit zu interessieren scheinen. Wer findet es denn auch geil, dem Söderer Markus beim Weißwurschtfressen und Biertrinken zuzuschauen, oder wie er sich einem wabbeligen Burger zwischen die Kiemen schiebt? Ich jedenfalls nicht und es geht mir, gelinde ausgedrückt, auch am Arsch vorbei, ob er einen Weihnachtspullover mit seinem Konterfei drauf anbietet. Oder ein überdimensioniertes Schokoladenei, das gerade mal ausreicht um seinen geschwollenen Kopf darauf unter zu bringen. Sein selbstverliebtes Dröhnen enthebt ihn jedes Interesses meinerseits. Ich mag ihn am allerliebsten, wenn ich ihn nicht sehen und schon gar nie nicht hören müssen darf! Aber wen interessiert schon, was ich will?

Die Grünen, die ja nun den neuen und an die Realität der soeben beginnenden donaldinischen Epoche der unsäglichen Dummheit angepassten Finanzierungsplänen für Verteidigung und Infrastruktur zustimmen sollen dürfen, müssen schon ein wenig umschmeichelt werden. Vielleicht ist sogar auch ein wenig Arschkriecherei nötig. Da kann man solche Wasserpfeifen wie den Söderer sicherlich nicht gebrauchen. Ebenso wenig wie den Quadratschädel von Jens Spahn. Der hat zwar in seinem Politikerleben schon viel gemacht, aber leider nichts richtig! Deswegen ist er bestimmt innerhalb der Union ein so wichtiger und gefragter Protagonist. Das dürfte außerdem auch auf Alexander Dobrindt zutreffen, der von Haus aus den Typ politischer Versager in all seinen faszinierenden Facetten personifiziert! Zugegeben, das kann auch nicht jeder. Aber wie Spahn, so ist auch Dobrindt einer, den man nicht tot kriegen kann. So viel scheiße können beide überhaupt nicht verzapfen, dass man sich in der Union dazu durchränge, sie endlich ins Abseits zu schieben, damit sie nicht noch mehr Porzellan zerschlagen. Was ja auch eine Menge Geld kostet, wenn man ehrlich ist. Aber vielleicht ergibt sich bald eine Möglichkeit, sie nach oben fortzuloben? Manchmal geschehen eben doch noch Zeichen und Wunder!

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