Da hatte man eben noch gedacht, Jawoll! Der Donald ist eben einfach ein Dealmaker und deswegen dealt er auch so, dass die Märkte davon profitieren können und dann geht diese ganze Zoll-Scheiße sowas von in die Hose, das man sich schon wundern muss, woher nur man die Zuversicht nahm, der Donald wird´s schon richten – was auch immer! Aber nee, die Eier kosten immer noch so viel wie vor seiner Wahl. Der Zucker ist so teuer wie nie und kostet teilweise an die 12.- $ (für das Kilo, nicht die Tonne!). Wer dachte, das würde sich gleich nach der Wahl in den Staaten ändern, der hat sich wohl getäuscht! Dazu kommt noch, dass sich so ein Staat wie Kanada, den Donald mit „Strafzöllen“ zu überziehen trachtete sagte: „Mit mir nicht, Diggaa!“ Das war dann ein Aspekt, mit dem zumindest Trump wohl nicht gerechnet hat. Denn anstatt sich weinend in seinen Regierungspalast zu verziehen, hat der kanadische Premierminister mit seinem Kabinett Gegenmaßnahmen beschlossen. Eine saftige Erhöhung der Energiepreise für Strom, der in die USA geliefert wird, zum Beispiel, mit der man so dafür sorgt, dass die armen US-Wähler des tumben Donald nun deutlich mehr bezahlen müssen als vorher. Am Ende könnte gar eine komplette Abschaltung der Stromlieferungen stehen! Wie können sie aber auch nur? Was für eine Unverschämtheit, sich nicht einfach Trump zu beugen und um Gnade zu winseln wie ein geprügelter Hund? Während die Industrie in den Staaten gebannt zusieht, wie die Aktienmärkte abkacken, versucht Trump sehr eifrig dagegen anzuposten! 80 Beiträge hat der beste US-Präsident „ever“ binnen einer Stunde geteilt! Aber das hat den Leitindex S&P 500 nun wirklich so gar nicht gejuckt. Er büßte binnen kürzester Frist vier Billionen Dollar ein. Mal eben so – viertausend Milliarden US-Dollar! Tja, der versteht wirklich was von Wirtschaft, der Donald!

Aber die Demokraten tun gerade einfach mal so, als seien sie nicht mehr da. Und augenscheinlich sind sie das auch. Ausgelöscht! In Luft aufgelöst! Kein Aufbegehren! Kein Widerstand gegen den Schwachkopf im Weißen Haus! Kein Garnichts! Lediglich während Trumps Rede vor dem Kongress taten die Demokraten mit Schildchen ihren Unmut kund! Ein bisschen wenig für meinen Geschmack und angesichts des Vorgehens Trumps und seiner Stiefelknecht:Innen gegen die US-Demokratie! In einem Jahr, genauer am 3. November 2026, finden wieder Wahlen in den USA statt. Und zwar zum Repräsentantenhaus (Kongress), gleichzeitig mit den Wahlen zum Senat der Vereinigten Staaten. Bis dahin sollten sich die Demokraten hoffentlich berappelt haben und einen  Wahlkampf zu führen imstande sein, der den Donald das Fürchten lehrt! Ansonsten war es das mit der Demokratie in den USA, das dürfte so sicher sein, wie das Amen in der (katholischen) Kirche!

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