Er lasse sich von einem Vize nicht sagen, mit wem er in Deutschland zu sprechen habe, so tönte Friedrich Merz lauthals im Quadrell (was auch immer das bedeuten soll! Praktischerweise möchte meine Rechtschreibkorrektur daraus gerne eine „Quaddel“ machen, was sich auf jeden Fall besser anhört!). Das sei „völlig unakzeptabel“ und er verbitte sich eine „solche Einmischungen in die deutsche Bundestagswahl und auch in die Regierungsbildung danach“! Kennt man Merz, kann man das auch ein wenig anders interpretieren. Wenn beispielsweise Donald Trump höchstselbst und dann gleich auch noch persönlich diese Forderung nach einer Zusammenarbeit erhöbe, könnte er sich womöglich genötigt fühlen, dieser Aufforderung Folge leisten zu sollen! Oder etwa nicht? Dann dürfte die Brandmauer zur AfD vielleicht eine ähnliche Durchlässigkeit bekommen, wie die Mauer zwischen den USA und Mexiko, die Mexiko bezahlt haben sollte! Naja so ähnlich jedenfalls. Also machen wir uns nix vor. Mit Merz an der Spitze Deutschlands dürfen wir uns nicht der Hoffnung hingeben, es besser erwischen zu können, als mit Scholz als Kanzler. Scholz war zwar nirgendwo allzu gut gelitten, was wohl mit daran gelegen haben könnte, dass er so gut wie kein Interesse daran gehabt hat, sich für irgend ein anderes Problem zu erwärmen, als die Tatsache, ob er noch der Schönste im ganzen Lande sei, wenn er sich vor einen Spiegel stellte und die berüchtigte Frage stellte. Bei Merz hingegen dürfte es eher an seiner ungleich deutlicher zur Schau getragenen unerträglichen Arroganz liegen, die ihn bisweilen erscheinen lässt, als sei es im Grunde eine große Gnade, die er Deutschland gewähre, wenn ihn die Wähler:Innen zum Kanzler wählen dürfen! Dabei ist klar, dass dies nur den Wenigsten bewusst ist! Sie glauben zwar, sie hätten eine Wahl, aber dies sei in Wahrheit jenseits aller Realitäten! Schließlich sei es „nochmal sehr klar: Mit dieser Partei wird es keine Zusammenarbeit geben.“ Die Nachricht hört ich wohl, allein es fehlt der Glaube!

Links:

Hinterlasse einen Kommentar