Ja, okay, der Meinung kann man sein (muss man aber beileibe nicht!). Jedenfalls wenn man Frau Wagenknecht ist. Und wer bestimmt eigentlich, was Putins ist? Die Front, an der seine Truppen stehen? Seine imperialistischen Wünsche in Bezug auf die Ukraine, die in seinen Augen überhaupt keine Existenzberechtigung hat? Oder doch besser gleich alle jene osteuropäischen Staaten, die einst zum Machtbereich der ehemaligen Sowjetunion gehört hatten und zwangsweise in den Warschauer Pakt eingegliedert worden waren? Eine klare Antwort gibt Wagenknecht auch auf mehrfache Nachfrage nicht. Außer haltlosem Gesülze scheint es nicht viel gegeben zu haben. Pampig sei sie gar geworden, so heißt es und man nimmt es dem Bericht durchaus ab! Aber was will man sonst von sich geben, wenn man einseitig die Meinung Moskaus vertritt und den (schein)heiligen Wladimir als höchste moralische Instanz anbetet? Man will gar nicht wissen, was die sture Sarah für eine Ansicht verträte, wenn Putin seine gierigen Finger gar nach Polen austreckte, oder bis in die ehemalige DDR. Ob sie dann auch behauptete, die vielen Toten eines neuerlichen imperialistischen Angriffs Russlands seien nicht nötig gewesen, denn man hätte sich einfach ergeben und kapitulieren können. Dann wäre der Frieden gesichert gewesen? Manchmal kann man einfach nicht glauben, was diese nationalbolschewistischen Koryphäen des BSW so von sich geben, allen voran die liebe Frau Wagenknecht. Sicher, ihr ginge es nicht schlecht, unter Putins Knute, hat sie sich doch Zeit ihres Lebens dafür eingesetzt, dass ihm und nur ihm „Gerechtigkeit“ widerführe! Aber sie sollte sich in Acht nehmen. Gar manch einer, der es nicht erwartet hatte, fiel plötzlich unter rätselhaften Umständen aus irgend einem Fenster, vorzugsweise in den obersten Stockwerken stalinistischer Prachtbauten. Manches Mal auch nur wegen erwiesener Erfolglosigkeit.

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