Donald Trump, ein enger Kumpel und strahlendes Vorbild für den Mann mit der Kettensäge, den man Javier Milei nennt, der wiederum von Christian Lindner als Vorreiter der Deregulierung eines Staates gilt, hat beschlossen, es so zu machen, wie der Herr der Flachzangen in den USA – Austritt aus der WHO, der Weltgesundheitsorganisation! Als Grund nennt er – öhm – „Differenzen“ während der Coronapandemie! Na das ist ja mal echt super. Aber eines wird schon jetzt klar. Die Herren der neuen Zukunft, die sich autoritär angehauchte Konservative, Liberale und Libertäre so sehr wünschen, wollen sich und „ihre“ Staaten, aus der Umklammerung durch weltweit operierende Organisationen heraus lösen. Zum einen, weil sie bereits alles wissen, was sie glauben wiessen zu müssen, zum anderen wollen sie Geld sparen. So einfach kann es manchmal sein! Das solche Typen auch ungewöhnlich beratungsresistent sind und sich nicht gerne etwas von Leuten sagen lassen wollen, die womöglich mehr Ahnung vom Geschäft haben, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber wer die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, wie beispielsweise Donald Trump, der ansonsten aber vermutlich zu dumm ist, um ein Loch in den Schnee zu pinkeln, der ist erhaben über jede Kritik.
Mann erschauert unwillkürlich, wenn man sieht, wer sich erdreistet, als Herrscher eines Staates aufzutreten. Frägt man sich warum, dann kann es darauf nur eine Antwort geben: „Es gibt keine noch so abstruse Idee, die dumm genug wäre, als dass sich nicht Leute finden, die sie für die alleinseligmachende Wahrheit halten und deren Protagonisten wählen! Und das ist ja das Schöne an einer Demokratie – man kann sie mit einer „demokratischen“ Mehrheit einfach abwählen ud daraus eine Diktatur, einen Führerstaat, ein autoritäres Regime errichten!“ Wie das mit dem Begriff einer wehrhaften Demokratie zusammen passen soll, entzieht sich allerdings unserer Kenntnis.
Links:
- Anweisung von Präsident Milei – Argentinien kündigt WHO-Austritt an (Artikel auf spiegel.de vom 05.02.2025)
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