Ach die CDU. Man könnte fast Mitleid mit ihr haben, wenn sie nicht so erzkonservativ geworden wäre, seit sie von Fritze Merz mit großem Gestus beherrscht wird! Dass im letzten Frühjahr wochenlang Hacker in die Netzwerke der CDU eingedrungen waren, dort ihr Unwesen trieben und massenhaft Daten abschöpften, darunter Mails des großen Vorsitzenden, wurde zwar erst im Juni bekannt gegeben, aber das ändert natürlich nichts an der Problematik. Es sollte allerdings zu denken geben, wieso die CDU nun im Wahlkampf Angst davor hat, dass ausgerechnet jetzt „brisante“ Mails an die Öffentlichkeit gelangen könnten, um die Wahlen zu beeinflussen. Da muss er sich ja wohl ziemlich drastisch geäußert haben, der gute Merz. Hinter dem Angriff und den möglichen Veröffentlichungen vermutet man einen staatlich in Auftrag gegebenen Angriff einer Hackergruppe aus China, eventuell in Zusammenarbeit mit Russland. Jetzt kann ma natürlich darüber spekulieren, wie es den Angreifern gelungen sein könnte, in die Netzwerke des vielleicht zukünftigen Ex-Kanzler:Innenkandidat einzudringen. Dabei müsse wir uns aber auf des minengespickte Feld der Spekulation begeben. Ist es möglich dass die CDU, beseelt von dem Wunsche zu sparen, ihr elektronisches Equipment auf der chinesischen Plattform Shein oder gar Temu einkaufte um es dann durch ein IT-Sicherheitsunternehmen einrichten und „schützen“ zu lassen? Womöglich mit ebenfalls in China programmierter Software, die gleich mal vorneweg das ein oder andere Hintertürchen für diverse staatliche und staatlich beauftragte Hackergruppen eingebaut bekommen hatte? Da hat weder die CDU noch das angebliche IT-Sicherheitsunternehmen gut ausgesehen, oder?
Links:
- Datenklau bei der CDU – Hackerangriff betrifft offenbar auch Merz-Mails (Artikel auf tagesschau.de vom 28.01.2025)
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