Ach der arme Herr Ficko. Er mag zwar den Kontakt zur Realität verloren haben und auch zu den Wählern. Möglicherweise sogar den zu seinen Koalitionspartnern, die sich gerade fetzen wie die Kesselflicker und ihn damit auch seine Mehrheit verlieren ließen, aber den Kontakt zu seinem Buddy Wladimir, den hat er nicht verloren. Dem kriecht er in schönster Regelmäßigkeit dort hinein, wo die Sonne nicht hin scheint. Man muss sich eben alle Optionen offen halten für eine Zukunft, die so sonnig nicht zu sein scheint. Und wenn er erst einmal den Wählerwillen auf die Schnauze bekommen hat, dann wird der einzige Platz, an dem er sich noch sicher fühlen können dürfte, das frostige Russland sein. Dort kann er dann zur Rechten des syrischen Flüchtlings Baschar al-Assad sitzen, im Thronsaal des wahren und (noch) einzigen Herrschers im Kreml, dem gütigen Wladimir. Der sorgt schon dafür dass sei Fußvolk ein paar Krümel und eine halbe Flasche selbstgebrannten Wodka abbekommt, um sich den Zaren und ihre Situation schön zu saufen.
Es macht richtig Spaß dabei zuzusehen, wie sich solche Idioten selbst ins Abseits schießen und dann mit verständnislosem, leerem Blick in die Runde starren, weil sie nicht begreifen können, dass ihre Zeit abgelaufen ist! Es ist einfach so und ich finde das tröstlich. Niemand kann seinem Schicksal entkommen. Der Wladimir seine (oft per Ferndiagnose „erkannte“) Leukämie die, wenn er sie tatsächlich von Herzen gönne. Dem Baschar al-Assad seine jämmerliche Lage ohne sein kleines Drogenimperium (wie soll er denn nun überleben mit so wenig Geld?) und auch dem leben Robert Ficko, der geistig in anderen, höheren Sphären schwebt, in denen man wenigstens sein herausragendes Talent in was auch immer erkennen mag und ihn entsprechend hofiert und fördert. Vielleich im Hallen-JoJo oder einer ähnlich anspruchsvollen Sportart?
Links:
- Slowakei – Ficos Regierung ist geschwächt (Artikel auf sueddeutsche.de vom 28.01.2025)
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