Na Hoppla, Herr Merz! Da haben wir wohl mal versucht „ganz vorsichtig“ anzutesten was geschieht, wenn man das Brandmäuerle zur AfD schleift? Und dann sind wir wohl doch ziemlih heftig erschrocken, als das Geschrei der anderen Parteien anhub. Aber hätten sie nicht vorher ahnen können, dass das emsige Zurückgerudere vielleicht doch mit das Peinlichste ist, was einem so passieren kann? Oder wollten sie das etwa gar nicht? Fehlt nur noch das übliche Geschwafel von „aus dem Zusammenhang gerissen“, oder „mit Absicht missverstanden“ und so weiter und so fort? Andererseits ist es ja eine Art und Weise gewesen, die eben üblich ist für sogenannte konservative Politik. Erst Mauern hochziehen, Brandmauern aufrichten und danach dann immer mal wieder versuchen, diese wieder einzureißen, um sich „Möglichkeiten“ zu erschließen. Sei es um, Zustimmung zu umstrittenen Positionen zu erhalten, oder irgend welchen anderen fadenscheinigen Gründen, nicht wahr, wobei es vollkommen egal ist, wer letztlich zustimmt?

Es ist immer das gleiche Spiel. Sie nennen so etwas Politik und Pragmatismus. Ich nenne es Betrug an den Wählern und die Suche nach dem eigenen Vorteil. Ihnen ist es doch egal, wenn sie die Demokratie verraten und gleichzeitig das Gegenteil behaupten. Wenn ihnen das Pflaster in Deutschland zu heiß wird, dann machen sie sich mit ihrem bescheidenen Privatflugzeug aus dem Staub, so wie sie sich immer aus dem Stau gemacht haben, wenn sie ihren Willen nicht durchsetzen konnten. Gegen Angela merkel zum Beispiel. Aber sie haben nie versucht sich zu profilieren, hart zu arbeiten und den Leuten zu zeigen, was sie auf dem Kasten haben. Sie haben keinerlei Erfahrung, auf keinem Gebiet. Sie hatten nie ein öffentliches Amt inne. Aber nun wollen sie Kanzler:In werden, einfach so aus dem Stand heraus und natürlich sind sie und ihre Kumpels der Meinung, dass es dafür absolut keiner Befähigung bedarf. Außer vielleicht eines akademischen Grades. Denn einfache Menschen sind zu dämlich für die Politik. Sie jedoch nicht. Schließlich waren (und sind?) sie jahrzehntelang als Lobbyist für die Industrie tätig, wobei es -natürlich – nie auch nur ansatzweise Interessenkonflikte gab. Wenn sie doch wenigstens ein kleines bisschen Emphatie hätten und verstehen könnten, wie es Menschen geht, die nicht mit dem güldenen Löffelchen im Maul aufgewachsen sind und sich statt dessen von ihrer Hände Arbeit ernähren müssen! Na vielen Dank auch für ihre Kandidatur. Meine Stimme werden sie ganz sicher nicht kriegen!

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