Wegen „klirrender“ Kälte sollen „Teile der Inauguration“ des besten und schönsten und erst recht des dauergeilsten US-Präsidenten der tausendjährigen-Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika von draußen nach drinnen verlegt. allerdings mag man kaum glauben, wohin sie verlegt wurde. Ich meine nicht Trumps Gattin oder was auch immer, sondern die Inauguration. Man will sie im Kapitol durchführen, also ausgerechnet dort, wo auf Grund seiner Hetzreden nach der verlorenen Wahl gegen einen gewissen Joe Biden der Sturm auf das Kapitol stattfand, der letzlich mit mindestens 5 Toten, darunter Polizisten, die zum „Schutz“ des Kapitols dort eingesetzt waren und eine große Zahl an Verletzten, darunter wenigstens 140 Polizisten. Und ausgerechnet hier, soll Trump mit seinem auf den Scheitel getackerten toten Kater zum zweiten Male inauguriert werden? Etwas geschmackloseres kann man sich kaum vorstellen, finde ich! Aber vielleicht sehe ich das alles einfach ein wenig zu eng. Dennoch ist die Wirkung dieser Symbolik zumindes in meinen Augen von verheerender Wirkung!
Allerdings muss man bei dieser Gelegenheit auch eingestehen, dass man nicht alles haben kann im Leben (sofern man seines nicht ausgerechnet beim Sturm auf das Kapitol verloren hat!), einen neuen Präsidenten, der vielleicht ein wenig Anstand besitzt, oder womöglich sogar ein kleines Stückchen funktionierendes Hirn. Das wäre nun wirklich zu viel verlangt, oder? Da ist es doch nur angemessen, wenn ein republikanischer Vollpfosten, am Ort einer seiner größten Schandtaten, und dazu noch einer, die er mit voller Absicht provoziert hatte (behaupte ich mal einfach so und ich stehe mit dieser Auffassung sicher nicht ganz alleine da!), und die Erinnerung an die Toten und Verletzten einfach in den Staub tritt. Das macht ihm sicher nicht sehr viel aus. Mitgefühl ist nicht als eine seiner größten Stärken bekannt. Aber außer seiner Unverschämtheit scheint er sowieso überhaupt keine erwähnenswerten Eigenschaften zu besitzen. Geschweige denn einen Charakter!
Da gedenke ich doch viel lieber weiter seines Vorvorvorgänger Jimmy Carter, der war wenigstens ein Ehrenmann. Seine Präsidentschaft war nach allgemeinen´m Dafürhalten zwar nicht eine der erfolgreichsten, aber immerhin hat er sich nach seinem Abtritt ziemlich redlich für Bedürftige und die Humanität, für Freiheit und Demokratie eingesetzt. Das ist deutlich mehr, als man von Donald Trump je wird erwarten können! Der kann ja nicht einmal sich selbst leiden, wenn man sich seine Mimik betrachtet, geschweige denn irgend einen anderen Menschen.
Links:
- Keine Zeremonie im Freien – Trumps Amtseinführung wird wegen klirrender Kälte ins Kapitol verlegt (Artikel auf spiegel.de vom 17.01.2025)
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