Wie sehr der Kanzler:Innenkandidat:In Friedrich Merz die Umwelt am Herzen liegt, kann man diesem aufschlussreichen Artikel entnehmen. Wenn´s der Industrie dient, ist es okay, wenn nicht, dann halt nicht. Niemand wird unter einer unionsgeführten Regierung irgendwo aussteigen, schon gar nicht aus der Kohle. Wo kämen wir denn da hin. Und also vernehmen wir die Worte und erkennen begeistert, dass RWE endlich die verdiente Belohnung für die eifrige Lobbyarbeit gegen den Kohleausstieg verdienen könnte die sie für sich beanspruchen zu dürfen glaubt. Ich meine, die vielen Millionen Euro, ausgegeben für die Verklärung der Kohle (am besten natürlich der Braunkohle!) zur Retter:In der Umwelt und des Klimas, müssen sich doch gelohnt haben. Angenommen wurden sie in der Politik allemal, sogar mit Kusshand, davon darf man ausgehen. Aber nutzt all das auch dem Bürger? Davon ist nicht auszugehen. Und wen juckt es schon? Hauptsache die Geschäfte laufen wie geschmiert. Endlich drohen den Industrieunternehmen wieder güldene Jahre, wenn die Union tatsächlich die Wahlen für sich entscheiden kann. Dann heißt es wieder: „Was schert mich Weib, was schert mich Kind! Hauptsache die Industrie gewinnt!“ Wenn dann auch noch die Löhne sinken und das Rentenalter auf 75+ Jahre heraus gesetzt wird, dazu noch das Bürgergeld abgeschafft, dann ist wieder Wirtschaftswunder. Jedenfalls für CDU und CSU und die Industrie und Wirtschaft. Ob das den Arbeitnehmern irgendetwas bringt, ist aber auch sowas von nachrangig, das kann man gar nicht beschreiben. Man möchte den darob jammernden frühverhinderten Rentnern zurufen: „Ziert euch nicht so, dann tut´s auch nicht weh!“ bevor sie sozialverträglich und vor allem frühzeitig in die Urne turnen!
Links:
- Politik – „Darf Industrie nicht gefährden“ – CDU-Chef Merz stellt Kohleausstieg infrage (Artikel auf n-tv.de vom 13.01.2025)
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