Man sieht es schon vor seiner Inauguration. Donald, der Master of Disaster, ist ein viel beschäftigter Mann. Und weil das so ist, kann er sich halt nicht um alles gleichzeitig kümmern. Klar soweit? Daher muss er auch Prioritäten setzen. Bis gestern noch redete man darüber, wie er binnen 24 Stunden den Krieg in der Ukraine beenden würde (no problem!) und zwar gleich nach seiner Wahl aber noch vor seiner Amtseinführung. Heute spricht er schon von etwa 6 Monaten (vielleicht früher!). Wie aber sollte er sich auch mit solchen Lappalien befassen, wenn es doch erst einmal darum geht, Kanada, Grönland und die ehemalige Panamakanalzone an die USA anzugliedern? First things first und wenn er America great again machen will (und das will er unbedingt, weil er der phantastischste Präsident aller Zeiten sein möchte, seit die Pyramiden in der Antarktis gebaut wurden!) muss er auch folgerichtig in Amerika anfangen! Wen schert da schon die Fentanyl-Krise in den Staaten? Wen die Wohnungslosigkeit? Warum sollte einen die Feuersbrunst in Kalifornien interessieren? Es gibt Wichtigeres für Donald zu tun, alles andere regelt sich von selbst, wenn man nur genug Gas verheizt, was übrigens viel gesünder, als mit Strom. Von einer Gasheizung juckt die Haut viel weniger, haben wir erst jüngst erfahren. Gottseidank haben die Staaten nun endlich einen Präsidenten, der einfach alles (besser!) weiß, als jeder andere und Wissenschaft wird sowieso überbewertet, nicht wahr? Aber eines ist sicher – Trump wird uns allen als der US-Präsident in Erinnerung bleiben, für den das wunderbare Wort bramarbasieren erfunden wurde. Darin ist er wirklich, und das muss selbst ich neidlos und ohne jeden Vorbehalt, ein wahrer Meister!

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