Eigentlich hat das zweite Zeitalter des Donaldismus Trump´scher Prägung noch gar nicht begonnen, denn inauguriert wird der Herr der Dummschwätzerei bekanntlich erst am 20.01.2025. Aber nachdem schon knapp nach seiner Wahl die großspurige Ankündigung, den Krieg Russlands in der Ukraine binnen 24 Std. zu beenden, selbst selbst wenn er noch gar nicht in Amt und Würden wäre, sich als das entpuppte, was viele – und auch ich – bereits vorab vermuteten, ein absolutes Windei nämlich, stürzt sich der orangehäutige Vollpfosten nun auf die nächsten Punkte in seiner Agenda. Und es eröffnet sich dabei nicht nur die Frage, was er eigentlich überhaupt will und ob er überhaupt von irgend etwas eine Ahnung hat. Nun gerade faselt er mal wieder darüber Grönland kaufen zu wollen, denn Dänemark habe sowieso keinen Anspruch und für die USA (unter seiner „Führung“!) sei Grönland von elementarer Wichtigkeit für die nationale Sicherheit. Also sollen die Dänen es gefälligst hergeben, vermutlich für eine Handvoll Dollars, oder er würde es sich einfach nehmen wollen. Da kann man schon die Frage stellen, ob eine von der AfD präferierte Nähe zu Putin und seinen strategischen Gas- und Öl-Reserven nicht doch sinnvoller sein könnte, als die augenscheinliche Nähe Trumps zu Selbstüberschätzung, Überheblichkeit, Gier und Wahnsinn. Denn die Androhung militärischer Gewalt gegenüber einem NATO-Verbündeten wie Dänemark, kennt man sonst nur von Erdogan (den er ürbrigens auch sehr geil findet!) gegen Griechenland.

Das ist jedoch noch lange nicht alles, was Donald der Große vor hat. Panama soll ihm den Panamakanal schenken, weil China ihn kontrolliert und er die Zahlung von Schiffstransitgebühren an den Zwergstaat in Mittelamerika für unangemessen hält, sollten sie diesen Kanal in seine bewährten Hände legen. Natürlich hat China, gemessen an seinem Wert für die Freiheit und Demokratien in der westlichen Welt und auch sonst im Allgemeinen, viel zu viel Einfluss und der führt unweigerlich zu einem Führungsanspruch der Chinesen in den Teilen der Welt, die reich an Bodenschätzen sind und von strategischer Bedeutung. Glechwohl der eigentliche Konflikt zwischen China und den USA eher im pazifischen Raum statt findet.

Als drittes Teil in Trumps verquerem Hirnpuzzle kommt dann aber noch Kanada ins Spiel, dass sich der künftige US-Präsident gerne auch noch einverleiben möchte. Damit hätte er den größten Staat der Erde geschaffen. Ein Dschingis Khan des Kapitalismus und leider auch der grenzenlosen Dummheit. Kanada sieht das naturgemäß ein wenig anders, aber was Justin Trudeau gerade auf die Beine stellt, ist auch nicht mehr als Staatsversagen. Als jugendlicher Stecher und Premierminister von Kanada angetreten und nach 9 Jahren Regierung politisch und moralisch so am Ende, dass selbst Donald Trump dagegen wie eine Lichtgestalt erscheinen könnte, wenn er nicht so abgrundtief dumm wäre. Denn nein, es ist beleibe nicht so, dass man auch klug ist, nur weil man reich ist! Donald sieht Kanada bereits al 51. „Bundesstaat“ der USA und nicht umsonst bezeichnet er den kanadischen Premierminister bereits heute schon als Gouverneur. Sicher zur allergrößten Freude Trudeaus.

Was gäbe es sonst noch von den ersten Tagen und Wochen von Trump als künftigem großartigesten Präsidenten von Amerika zu berichten? Natürlich nichts Gutes, dessen können wir gewiss sein. Aber wenn man über jede Flatulenz reden, bzw. diese kommentieren wollte, die sich zunächst auf irgendeine merkwürdige und wissenschaftlich kaum erklärbare Art und Weise in seinem Schrumpfgehirn zu bilden scheint, hätte man keine Zeit mehr, sich um irgend etwas anderes zu kümmern. Zu viele und viel zu beschissene Ideen entstehen in Trumps Denkkastl, als dass man alles bewerten könnte, was über die Lippen des hyperaktiven Schwachkopfs mit dem Toupet aus Katzenfell, und dem Teint einer Orange, in die Öffentlichkeit entfleucht, ehe man es noch aufhalten kann (oder in Trumps Fall wollte!). Fehlende Impulskontrolle ist – neben Gier, Dummheit,Peinlichkeit und einer grandiosen Selbstüberschätzung eine weitere herausragende Eigenschaft des Lügenbarons. Aber er hinterlässt nicht nur bei seiner Wählerschaft einen bleibenden Eindruck. Auch die führenden Wirtschaftskapitäne des Kapitalismus US-amerikanischer Prägung haben bereits erkannt, wo es bei Donald warm herauskommt. Elon Musk war fast schon von Anfang an dabei und scheint heute so etwas wie ein Schattenherrscher von Trumps Gnaden zu sein. Als Belohnung darf er den „Chef“ mit seinen blöden Ideen beraten und für ihn „Geld sparen“. Nun hat aber auch Zuckerberg erkannt, dass er Trump die Zuckerstange halten muss, wenn er profitieren will und darum sinkt er nun stracks auf seine Knie und schaut mit tränenumflortem Blick zu seinem neuen Herrn auf, auf dass er ihn teilhaben lassen möge an seinem Erfolg und ihn baden lasse in seinem Licht der alternativen Wahrheiten!

Angesichts des drohenden Unheils in der westlichen Welt möchte ich daher Gott preisen und ihn bitten, dass dieser Krug an uns vorüber gehen möge. Oder ich empfehle meine bescheidene rote Seele dem Gott, der sie finden kann!

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