Heissa, war das eine Freude, als Herr Habeck da ganz nonchalant auf die Bühne sprang, sich von Annalena Baerbock herzen und küssen ließ und dann zu einer beinahe schon fulminanten Rede ansetzte. Fröhlich Siezend plauderte es munter drauflos und wies erstaunlicherweise auch darauf hin, dass alles, was jetzt gerade schief läuft, vor allem den übre Jahrzehnte andauernden Union-Regierungen geschuldet sei. Eine Datenautobahn nämlich gibt es bei heute nicht, geschweige denn eine digitale Infrastruktur, die den Namen verdient – obwohl oder gerade weil seit den Anfangszeiten der Digitalisierung die Verantwortung dafür bei CSU-Ministerialen lag. Aber die hatten hauptsächlich Interesse an der Automobilindustrie und der Straßeninfrastruktur und natürlich der Förderung von Verbrennermotoren. Aber macht ja nichts. Habeck erklärte Merz zum Champion der Beschreibung von Problemen, damit hat er recht, zweifellos, auch damit, dass das an den Problemen allerdings überhaupt nichts ändert, weil auch der allwissende Herr Merz keine Lösungen anbieten kann oder will. Olaf scholz sei derjenige, der die Probleme in aller ruhe, aber doch irgendwie interessiert bestaunt. auch damit liegt er nicht ganz daneben. Er verschweigt aber, dass die Grünen unter seiner hehren Führung diejenigen sind, die Probleme schaffen und sich der Folgen nicht nur nicht bewusst sind, sondern sie auch bewusst kleinreden und anderen die Schuld dafür geben, dass sie nicht gelöst werden (können!).

So ganz spontan fällt mir dazu die Geschichte mit dem Heizungsgesetz ein, das bis heute keiner verstanden hat, vermutlich nicht einmal Habeck selbst und das aber so besonders wichtig ist, um die Umwelt zu schützen,. Sagt Habeck. Aber wer das bezahlen soll, verschweigt er geflissentlich. Umweltschutz ist nicht nur lästig, er ist auch teuer. Sicher, unsere Kinder und Kindeskinder sollten davon profitieren, wenn sie von uns eine saubere Umwelt erben können und sich darin wohl fühlen, weil sie gesund leben dürfen. Vorausgesetzt, sie haben ein Einkommen, das hoch genug ist, um sich eine Wohnung leisten zu können. Oder gar ein Haus. Ein Eigenheim im Grünen, vor der Stadt, wo man in aller Ruhe eine Solaranlage auf seinem Carport installieren und dann täglich mit dem ökologisch-nachhaltig aufgeladenen Tesla in die Stadt pendeln, oder gar aus dem Homeoffice heraus sinnstiftend work-life-balanced arbeiten kann? Träumt weiter ihr kleinen Hobbyphilosophen. Soweit wird es nie kommen. Denn nicht jeder kann homeofficen. Irgendwer muss ja die Arbeit machen und die ist oft genug körperlich belastend. Aber man muss den Grünen zugestehen, dass sie auch daran gedacht haben wollen. Denn sie fordern (für die Zukunft!) bezahlbaren Wohnraum. Aber wo der herkommen soll, bleibt ihr Geheimnis. dafür soll aber mit Hilfe von staatlich geförderten Solaranlagen, besserer Isolation der Gemäuer und ein paar zusätzlicher Windkraftanlagen die Energieeffizienz gesteigert werden. Und wenn eben mal Dunkelflaute herrscht, so wie in den vergangenen Wochen und Monaten, dann muss man halt die Heizung runter drehen und den aus nachhaltiger Ökowolle handgestrickten Kuschelpullover anziehen. Wenn man sich den mangels eigenen Einkommens halt nicht im Dritte-Welt-Laden für ein paar hundert Euro kaufen kann, oder? Ach übrigens, Energieeinsparungen kommen ja auch irgendwie den Mietern zugute. Aber haben tun sie davon nichts, denn damit der Vermieter nicht auf den Kosten für seine umweltfreundlichen Sanierungen sitzen bleiben muss (der Arme!), darf er natürlich die Miete erhöhen. Also bleibt das Ganze für diejenigen (und das dürften die weitaus meisten Mieter in Deutschland sein!), die sich eben kein eigenes Haus leisten können (oder wollen!) ein Nullsummenspiel.

Freilich sind an allem die Ausländer Schuld und da möchte man doch gerne auf die anderen Parteien zugehen und zeigt ein bisschen Kompromissbereitschaft. Doch will wirklich jemand die künftigen unzufriedenen Ex-AfD´ler in den Schoß grüner Demokratievorstellungen zurückführen? Das gehört ja dann auch dazu, wenn man sich ehrlich macht. Soweit also zur Problemlösungskompetenz des/der Grünen Spitzen- und Kanzlerkandidat:In Robert Habeck.

Recht hat er zweifellos mit seiner Erkenntnis, dass die CSU im Kloster Seeon Sprüche klopft und wie man annehmen durfte, hat der Söderer Markus auch gleich darauf reagiert und nicht nur die Aberkennung deutscher Staatsbürgerrschaften von Ausländern gefordert, sondern einem eigenen Spitzenkandidaten Merz vorgeworfen noch eine Schippe draufzulegen bei seinem Bundestagswahlkampf. denn der verläuft nach des Markus´ Meinung eindeutig zu schleppend. vewrmutlich ist er noch von dem gescheiterten Kiesewetter´schen (CDU!) Vorstoß in Sachen Fakenews gegen den SPD-Kanzler geschockt und muss sich zunächst noch eine passende Strategie zurecht legen!

Was uns von diesem grünen Wahlkampfauftakt bleibt ist die denkwürdige Parole „Zusammen wachsen!“ Angesichts der hochgeistigen Onanie, die die Führung der Grünen so gerne und voller Inbrunst betreibt und unter Berücksichtigung der gerade in Syrien von Annalena Baerbock so unerwartet erfolgreichen und dennoch eher wolkigen „feministischen“ Außenpolitik, sollte die Losung vor der Bundestagswahl besser „Zusammen (geistig!) wichsen“ lauten! Aber sonst sieht ja alles ganz positiv aus!

Links:

Hinterlasse einen Kommentar