Ach, die armen, gebeutelten deutschen Autokonzerne. Taumeln am Rande des Abgrunds zur Hölle der Verdammten wie im Rausch und haben keinen blassen Schimmer, wie sie gegen die hochsubventionierten chinesischen Autobauer bestehen sollen. Nur einer dieser Hersteller ebenso nobler, wie edler deutscher Automobile, Daimler-Benz himself, stemmt sich mit aller Macht gegen diesen Abwärtstrend und hofft dabei auf kirchlichen Beistand! Schon seit gut hundert Jahren weiß jeder Papst, wie kommod es sich in einem Mercedes reist und daher gehört Daimler-Benz auch schon so lange zu den Hoflieferanten des heiligen Stuhls. Auch sogenannte „Papa“-Mobile von Mercedes gibt es schon länger. Sie sollen dem Heiligen Vater Schutz bei Angriffen und Attentaten gewähren und dafür Sorge tragen, dass außer Gott selbst niemand darüber entscheidet, wann ein Papst abzutreten habe!

Nun also hat Mercedes sich selbst übertroffen und ein elektrisches „Papa“-Mobil geschaffen das, ohne jeden CO2-Ausstoß, seine Heiligkeit umweltfreundlich von A nach B befördert. Darüber hinaus soll der Konzern sogar 40 weitere Elektroautos in den Vatikan liefern. Zumindest in diesem Falle, dank geografischer Gegebenheiten wie etwa einer Fläche von 0,44 Quadratkilometern, sollte hier die (typisch deutsche?) „Reichweitenangst“ bei elektrischen Fahrzeugen, von eher untergeordneter Bedeutung sein. Auch das „Papa“-Mobil wird ja bei Auslandsreisen nur in den allerseltensten Fällen auf eigener Achse zum Zielort bewegt werden. Nein, man transportiert es umweltfreundlich und nachhaltig per Flugzeug dort hin, wo der Papst es zu nutzen gedenkt!

Links:

Hinterlasse einen Kommentar