Was wir gerade erleben, ist die Geburt eines neuen Erzkomödianten, eines Standup-Comedians allererster Güte. Donald Trump ist immer für einen krachenden Schenkelklopfer gut und dabei hat man ihn bisher immer für einen republikanischen Vollpfosten gehalten.
Sicher waren die Kanadier darüber ganz besonders erfreut, als ihnen die Ehre zuteil wurde, von Trump als Ziel seiner „allerersten“ humoristischen Einlage ausgewählt worden zu sein. Zuerst mit einer Androhung von Strafzöllen durch den noch nicht ganz US-Präsidenten Trump konfrontiert, sehen sie sich nun mit einem bitteren Scherz konfrontiert, als der Premier von Kanada, Justin Trudeau, nach Florida reiste, um Schönwetter zu machen. Donald Trump, der kleine Schelm, machte den Vorschlag, Kanada zum 51. Bundesstaat der USA zu machen. Selbstverständlich nur zum Spaß, natürlich nur ein Gag. Wieder einmal hat der Mann mit dem orangenen Toupet aus echter Katze auf dem Schädel bewiesen, wie sehr ihm alles zum Scherz gereicht – so lange es nicht ihn selbst betrifft. Vermutlich haben sich alle fast tot gelacht, angesichts dieses erbärmlichen vorpräsidialen Geschwafels. Aber Kanada will es mit Humor genommen haben. Bleibt ihnen auch gar nichts anderes übrig, will man es sich nicht schon vor Amtsantritt mit dem künftigen Herrn im Weißen Haus verderben. Na dann viel Spaß in den nächsten vier Jahren!
Links:
- Grönland 2.0 – Trump soll Trudeau angeboten haben, Kanada zum 51. Staat der USA zu machen (Artikel auf welt.de vom 04.12.2024)
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