Diese Frage stellt sich wieder einmal und sicher nicht zum letzten Male der regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner. Und wie so viele andere vor ihm, hat er eine knappe Antwort gefunden – Kultur ist völlig nutzlos und nur deshalb von Relevanz, weil man dort am besten Einsparungen vornehmen kann, ohne das es jemandem weh tut. Außer vielleicht ein paar Medienschaffenden und irgend welchen brotlosen Künstlern. Vorbei die Zeiten, in denen Berlin arm aber geil war. Nun bricht die Ära an, in der Berlin nicht nur arm ist, sondern auch ungeil und stinklangweilig. Kein Mensch braucht Kultur und wenn doch, dann kann man sie sich zuhause im stillen Kämmerlein antun. Da stört das dann auch keinen! Ähnlich wie Masturbation. Das macht auch keiner in der Öffentlichkeit. Zumindest sollte es so sein. Oder Diversität? Was soll das sein? Sind das nicht die Idioten, die mit der Regenbogenfahne durch die Gegend rennen und „homosexuelle Propaganda“ betreiben, um Kinder schwul zu machen, oder so´n Zeuch? Aber wer den CDU-Kandidaten als Regierenden in Berlin wählt und dann meint, es würde sich irgendetwas verbessern, der hat den Schuss nicht gehört, der ihm das Hirn hinten aus dem Schädel fliegen und sich an der nächsten Hauswand verteilen lässt. Aber vielleicht ist das auch besser so! Kultur und Einsparungen in „Zeiten der Not“, das ist in etwa genauso sinnvoll, wie der Verzicht auf die tgl. Reinigung in einem Unternehmen mit finanziellen Problemen, das als wichtigste Sparmaßnahme auf Hygiene und Sauberkeit verzichtet und damit auf den Wohlfühlfaktor für die Belegschaft und der Kunden und Geschäftspartner! also, ihr kulturellen Kulturbanausen, wenn ihr sparen müsst und euch das Geld dann nicht mehr reicht, beklagt euch nicht, sondern vollzieht einen Mentalitätswechsel in euren Theatern! Schon ist das Problem gelöst! So einfach kann Politik sein!

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