Die sogenannte COP29 in Aserbaidschan, ausgerechnet da, und zwar in der Hauptstadt Baku, ist Gottseidank endlich zu Ende gegangen. Wahrscheinlich auch eher zu Ende gegangen worden. Denn um was es da letztlich nämlich ging war die Frage, ob und wie viel die Industrienationen an die vom Klimawandel und der Erderwärmung besonders betroffenen Staaten des globalen Südens, jährlich bezahlen sollten, müssten und wollen, um die Folgen dieses Klimawandels abzufedern. angeblich sollen derzeit ja schon gut und gerne 100 Milliarden Euro gezahlt werden, aber aus irgend einem Grunde ist das den Betroffenen deutlich zu wenig und so stellten sie mal eben die Forderung nach 1,3 Billionen Euro in den Raum – jährlich zu zahlen, versteht sich! Da stellt man sich schon die Frage, in welcher Welt die eigentlich leben. Natürlich muss man Verständnis dafür haben, wenn sich diese Länder durch die Veränderungen des Klimas, des Wetters und der Erderwärmung in einer zunehmend schwierigen Situation befinden. Andererseits stelle ich einfach mal so in den Raum, dass es sich bei den Ländern des globalen Südens durchweg und nahezu ohne Ausnahme um die Staaten handelt, die als die korruptesten des Erdballs gelten können. Also entsteht der durchaus nicht wegzudiskutierende Eindruck, hier versuche man sich eine immer weiter sprudelnde Geldquelle zu erschließen, an der man sich eifrig bedienen kann, um seine persönliche Gier mal eben über den Schutz des Klimas zu stellen. Ähnlich läuft es ja in vielen Regionen der Welt ab, was die Entwicklungshilfe betrifft. Es fehlt nicht nur Kontrolle sondern auch der Wille, gegen die Korruption etwas zu unternehmen. Ich sehe hier keine Änderungen auf diesem Gebiet!

dazu kommt natürlich noch die Dreistigkeit vieler Staaten, die von sich behaupten, Entwicklungsländer zu sein und schon von daher nicht nur nicht an die Länder des globalen Südens zahlen zu können, sondern dies auch gar nicht zu wollen. Dazu gehören u. a. China, Russland, aber auch und vor allem die ganzen arabischen Länder, die zwar im geld schwimmen, dass ihnen ihre Geschäfte mit Öl und Erdgas jährlich einbringen, und die ja für die Klimafolgen verantwortlich sind. Aber die wollen paretout nichts bezahlen. genauso wenig wie Aserbaidschan. Diese Meschpoke verdient sich dumm und dämlich, aber die Kosten für die Folgen sollen die sogenannten entwickelten Länder tragen. Das ist eine interessante Einstellung, die man aber nicht unbedingt teilen muss.

Nun hat man sich, nach einer Verlängerung dewr Konferenz in Baku, auf ein Abschlusspapier geeinigt und aus Zahlungen in Höhe von jährlich 300 Milliarden Dollar. Damit sind vor allem die Länder des globalen Südens nicht einverstanden, aber immerhin werden sie davon ausgehen, dass es besser ist, den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach zu haben. Und ein wenig kann man sich auch aus diesem Fonds bedienen und seine Taschen füllen.

Allein die Tatsache, dass die letzte COP in Dubai stattfand und diese nun in Baku, zeugt von der Ignoranz, mit der die Geberländer an dieses wichtige Thema heran gehen. natürlich sehen die Empfängerländer die Industriestaaten in der Verantwortung und nicht sich selbst. In dieser ganzen Gemengelage mischt dann auch noch die Lobby der fossilen Energieträger mit und verhindert erst einmal alles, was die Geschäfte der großen Energiekonzerne auch nur ansatzweise schmälern könnte. Denn die Einnahmen aus dem Verkauf von Öl und Gas, sind oftmals die einzigen Einnahmen vieler Staaten und was wäre Saudi-Arabien, wenn es nicht Abermilliarden in so hirnlose Projekte wie „The Line“ stecken, oder weiterhin Köpfe abhacken könnte?

Hier ist sicher viel Luft nach oben. Aber immerhin sind die tausenden von Teilnehmern solcher Konferenzen sinnvoll beschäftigt, wenn sie durch die Welt reisen und das Klima schonen, während sie in Flugzeugen sitzen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen!

Es gibt keinen Grund, warum das Geld des Westens in den globalen Süden gepumpt werden sollte, weil es bei den Betroffenen sowieso nicht ankommt. Da brauchen wir uns keinen Illusionen hingeben. Wer sollte auch, mit welcher Autorität, kontrollieren, wer das Geld in Empfung nimmt, wohin er es verteilt und was damit geschieht? Wenn es aus dem Verantwortungsbereich des Westens verschwunden ist, kann sich jeder denken, wo es letztlich landen wird…

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