Jetzt hat man da schon eine passende Marionette in Abchasien als Regionalpräsident sitzen, kremltreu bis ins Mark und geübt im professionellen Arschkriechen bei Wladimir und dann dies – das „Abchasische Volk“, eigentlich ja ein integraler Bestandteil Georgiens, der ihm u. a. in einem Krieg mit Russland 2008 abgenommen wurde und nun, nach dem Willen des Herrn im Kreml, ein „unabhängiger“ Staat ist – unter Putins „Schutz“ und väterlicher Fürsorge, versteht sich, und dann spurt dieses Volk nicht und demonstriert gegen den Scheinriesen Bschania, weil der ein Abkommen mit Russland schließen will. Das Parlament wird von oppositionellen Demonstranten besetzt. Erstaunlich, dass es sowas im postsowietischen Reich Putins überhaupt noch gibt. Ebenso trat der abchasische Regierungschef Alexander Ankwab von seinem Amt zurück. Die „Regierung“ hatte ein sog. Investitionsabkommen mit Russland schließen wollen, was die Opposition allerdings als Ausverkauf Abchasiens an russische Oligarchen verstand! Nun sollen „Neuwahlen“ stattfinden. Man kann wohl davon ausgehen, dass dabei die Opposition keine Chance haben dürfte. Eine Niederlage kann und will sich Wladimir nicht leisten wollen!

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