Mal wieder ein Beispiel für die unmenschliche iranische Politik unter der Verantwortung der radikalislamischen Mullahs gefällig? Kein Problem, hier bitte sehr! Der deutsch-iranische Aktivist Jamshid Sharmahd wurde nach seinem Todesurteil wegen „Korruption auf Erden“ aus dem Jahr 2023 gestern hingerichtet. Beinahe „verzweifelt“ soll die deutsche Politik um sein Leben und gegen die Vollstreckung des Urteils angekämpft haben. Wobei dieser Kampf vermutlich in aller Stille und mit dem Wissen geführt worden sein dürfte, dass es sowieso keinen Menschen in Irans Machtapparat interessiert, was Deutschland will und was nicht. Dafür war die Bundesregierung natürlich immer auf der Seite zu finden, wenn es darum ging von Iran, im Rahmen seiner hemmungslosen Unterstützung mit Geld, Waffen und Propaganda, zur „Mäßigung“ aufzurufen und Israel vor Angriffen auf den Mullahstaat zu warnen. Warum, kann wohl kein Mensch nachvollziehen alle Weltbeklagt Irans Streben nach Atomwaffen. Dennoch schreit ein jeder, Israel solle „um Gottes Willen“ die Atomanlagen nicht angreifen, um sich selbst in seinem Krieg gegen den Terror zu verteidigen. Aber auch die Ölförderanlagen sollten verschont bleiben, um zu verhindern, dass die Öllieferungen an China oder so, die der Iran eigentlich wegen der Sanktionen nicht tätigen dürfte, unterbrochen werden! Am liebsten wäre es Israels Verbündeten wohl, wenn sie ihre Raketen gnädigerweis´ in die iranische Wüste schießen würden, um nur ja niemandem weh zu tun, oder gar Schaden anzurichten!
Nun wissen wir aber bezüglich Sharmahd´s, dass er dem iranischen Regime nicht sehr freundlich gesonnen war. Wie man hört, betrieb er eine Website und einen Radiosender im Namen der Exil-Opposition „Tondar“ (Donner), die einen Rückkehr zur Monarchie im Iran anstrebt. Angesichts des bestialischen Wütens der radikalen Islamisten in Teheran, könnte diese Rückkehr sicher ein Fortschritt sein. Aber es ist auch klar, dass diese Gruppe aus naheliegenden Gründen mit großem Argwohn betrachtet und verfolgt wird. Da muss man sich nicht wirklich wundern, wenn die Mullahs versuchen ihrer Mitglieder habhaft zu werden und sich ihrer durch den Strick zu entledigen! Sharmahd´s Tochter Gazelle kämpfte wie eine Löwin für das Leben ihres Vaters. Letztendlich leider vergebens. Die iranische Diktatur hat ihren Willen durchgesetzt. Deutschlands Meinung interessiert mal wieder keine Sau und daran wird sich auch so bald nichts ändern. Weder im Nahen Osten, noch in Afrika, oder im Iran und in Afghanistan, wo sich „good old Germany“ vorwiegend auf eine völlig fehlgeleitete Außenpolitik (eine sogenannte feministische Außenpolitik, um ganz genau zu sein!) zu stützen versucht, die nicht nur niemand in den islamischen Ländern versteht, sondern die nichts weiter zur Folge hat, als dass man in Berlin gerne das Portokässlein öffnet, um finanzielle „Unterstützung“ für irgendwelche Symbolprojekte zu leisten und seien es auch nur die klammen Kassen der Eliten dort, die man ja gar nicht unterstützen wollte. Aber das ist nicht erst seit gestern so, oder seit die Ampelkoalition ihre Politik durchzusetzen versucht. Das war auch schon unter Merkel nicht anders. Die Machtübernahme der Taliban in Kabul nach der Flucht der westlichen Truppen aus dem Lande, sind beredtes Beispiel für dieses Versagen!
Möge Jamshid Sharmahd in Frieden ruhen und sein Opfer Mahnung und Warnung dafür sein, dass es mit Teheran niemals eine friedliche Zusammenarbeit geben wird, solange die radikalislamistischen Verbrecher in Teheran an den Schalthebeln der Macht sitzen!
Analena Baerbock, ihres Zeichens deutsche Außenminister:In, hat nun gar mit ernsthaften Konsequenzen gedroht und den iranischen Botschafter einbestellt, um ihm und dem Iran ihre Meinung zu sagen. Den Reaktionen aus Teheran nach zu schließen, scheint sie sich nicht wirklich klar ausgedrückt zu haben. Der deutsche Vertreter wurde zu den Mullahs zitiert. Dort hat man ihm, um es diplomatisch auszudrücken, sanft erläutert, dass es Deutschland einen Scheiß angeht, wen die Iraner, wann, wo und warum hinrichten, selbst wenn die „Terroristen“ mit deutschem Segen ihre Taten verübten. Da hat die liebe Frau Baerbock aber mächtig Eindruck hinterlassen, oder?
Links:
- Nach Todesurteil 2023 in Teheran – Deutsch-Iraner Sharmahd hingerichtet (Artikel auf tagesschau.de vom 28.10.2024)
Hinterlasse einen Kommentar