… und Olaf Scholz so: „Oh!“ Einmal mehr scheint er sich in seiner Ansicht bestätigt zu fühlen, dass man Putins Machtstreben, seinem Imperialismus und seiner Gier nur dadurch entkommen zu können, indem man sich seinen Drohungen fügt, den Schwanz einzieht und versucht sich so zu verhalten, dass der kleinrussische Zarewitsch sich nur nicht bedroht fühlen mag. Jedenfalls so lange nicht, bius die Bundeswehr in etwa 70 bis 80 Jahren auf einem Stand wäre, der die Bundesrepublik in die Lage versetzen soll, sich gegen einen russischen Angriff auf Polen und Deutschland zu wehren.

Andererseits darf man ja auch nicht vergessen, dass Russland seit seinem Einmarsch in die Ukraine beständig und penetrant mit dem Einsatz seiner zahlreichen atomwaffen droht, gegen wen und warum auch immer. Wieso sollte sich daran etwas ändern, nur weil man sich nicht traut, das Maul auf zu machen und dem Herrn im Kreml mal sie richtig die Meinung zu geigen? Ist es angebracht, sich auf zarte Diplomatie zu berufen und nur ja niemanden zu reizen? Ist das wirklich ausreichend, um einen Krieg zu verhindern? Ich möchte das durchaus bezweifeln. Aber lassen wir das jetzt mal. Olaf Scholz wird seine Meinung vermutlich nicht einmal dann ändern, wenn Russland tatsächlich Atomwaffen, und seien es auch nur taktische Atomwaffen, gegen die Ukraine einsetzen würde. Tja und wenn der Herr im Kreml was sagt, dann muss man auf ihn hören und sich weg ducken, nicht wahr?

Natürlich kann man die ewigen Bitten von Wolodymyr Selenskij durchaus verstehen, man möge ihm doch diese verdammten Taurus-Marschflugkörper liefern, um den Russen endlich den Nachschub abzuschneiden und die russische Krimbrücke in einem Schrotthaufen zu verwandeln, auf dem Russland nichts mehr zu transportieren imstande sein sollte. Das könnte den Kriegsverlauf durchaus positiv für die Ukraine verändern. Freilich kann man darauf antworten, dass die Ukraine ja von ihren westlichen Verbündeten mit Waffen und Munition beliefert wird. Aber dann muss man ehrlicherweise auch darauf verweisen, dass es von allem nicht genug gibt! Wenn die Russen irgendwo massiv angreifen, geht der Ukraine ruckzuck die Munition aus und die schönsten Himars Raketenwerfer sind so gut wie fast nutzlos, wenn man nichts hat, dass man mit ihnen in die russischen Scharen von Angreifern feuern kann. Oder verstehe ich das falsch? Ich glaube nicht. Nichts ist so unglaubwürdig, wie verbündete, die bei jeder Lieferung ihres veralteten Kriegsmaterials in bittere Tränen ausbrechen und sich dabei fühlen können, als seien sie die Heilsbringer. Einen Sieg wird die Ukraine so sicher nicht erringen können. Sie kann froh sein, wenn das gelieferte Material ausreicht, um den russischen Vormarsch halbwegs zu bremsen. Wo und mit was sollten sie denn auch selbst eine Offensive starten und erfolgreich zum Abschluss bringen können? Dazu kommt noch, dass die westlichen Verbündeten hunderttausende von wehrpflichtigen Männern aus der Ukraine bei sich aufgenommen haben und diese alimentieren, um sich sich ihrer Wehrpflicht in der Heimat erfolgreich zu entziehen. Was wohl andere Verbündete dazu sagen würden, wenn ihre Wehrpflichtigen sich im Ernstfall in die Nachbarländer verkrümeln würden, um nur nicht an die Front zu müssen? Das würde mich schon mal interessieren. Aber wen juckt das schon? Den Olaf sicher nicht. Er jammert lieber herum, weil in seiner Koaltition schon wieder ein Affentheater los ist, unter gnädiger Provokation der FDP, die politisch gesehen eh schon am Arsche des Propheten ist. na dann mal gute Nacht!

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