Jeder weiß bei diesere Headline sofort, von wem hier die Rede ist. Natürlich von Viktor Orban, dem schon immer nur am Geld aus Europa gelegen war und der sich anmaßt, das Maß aller Dinge in der EU zu sein. Dabei ist er lediglich ein Vertreter eines politisch wie wirtschaftlich unbedeutenden Zwergstaates innerhalb der Europäischen Union, der sich selbst als „Vermittler“ zwischen dem Kriegstreiber Putin und dessen Verbündeten sieht. Er ist, das muss man leider postulieren, korrupt bis auf die Knochen und charakterlich eine egomanische Witzfigur. Dennoch hat auch er einige Anhänger, besonders im rechten Lager der EU, und im eigenen Land. Jedenfalls bei denen, die von seiner lausigen Herrschaft profitieren. Einer der wenigen, die sein kaltes Herz zu erwärmen vermögen, scheint besagter Wladimir zu sein, vermutlich weil sie nicht nur gesinnungstechnisch und kleptokratisch auf einer Linie liegen, sondern weil Putin dem Herrn Orban Öl und Gas besonders günstig ins Land liefert und ihn mit großer Sicherheit auch sonst noch den ein oder anderen Rubel in die Hosentaschen schiebt – ähnlich wie seinem guten Freund Gerhard Schröder! Ja, es ist wirklich so. Krieg bringt die schlechtesten Eigenschaften der Menschen zum Vorschein. Und besonders als russische U-Boote sind solche Chrakterlumpen wie Orban die idealen Spaltpilze innerhalb der EU. Sie sind der Keil, den Putin nur allzu gern immer tiefer in das Fleisch der demokratischen europäischen Staaten zu treiben bestrebt ist, um die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen, zu untergraben und letztlich vielleicht sogar zu stoppen!
Als ob das noch nicht genug wäre, scheint Orban für seinen alten Kumpel Donald Trump eine geradezu homoerotische Neigung entwickelt zu haben, die ihn dazu veranlasst selbst dessen psychopathischsten Ideen geil zu finden und in jedem Fall zu unterstützen. So versucht er natürlich auch jede EU-Massnahme die Ukraine finanziell und militärisch zu unterstützen und in die Lage zu versetzen, gegen die russische Inavsion zu bestehen. Zum Beispiel möchte er im Moment die Unterstützung der Ukraine durch ein milliardenschweres Kreditpaket dadurch verhindern, dass er darauf drängt, zunächst den Ausgang der US-Wahlen am 5. November abzuwarten, wohl wissend, dass ein möglicher Präsident Trump seine Drohung wahr machen könnte, die Unterstützung für die Ukraine komplett zu streichen! Ja, man darf auch davon ausgehen, dass Orban und seine Fides-Partei sogar bereit wären, ganz Europa an Russland, respektive Putin den (nicht ganz so) Großen, zu verkaufen (im wahrsten Wortsinne!) und zu verraten, nur um des eigenen, persönlichen Vorteils willen. Es ist jämmerlich, dass die EU sich von solchen Gestalten derart gängeln, am Nasenring durch die Manege der internationalen Politik führen und für dumm verkaufen lässt. Und er ist bei Leibe nicht der einzige, der hier Morgenluft wittert! Wenn´s nach mir ginge, würde ich diesen Schwachkopf, mit seinen Ungarn schlicht aus der EU ausschließen. Ohne auch nur einen müden Cent nach Ungarn zu überweisen. Schließlich erfüllt er in keinster Weise die Voraussetzungen, die dafür erforderlich wären. Er zersetzt den Staat, hebt die Pressefreiheit auf, verfolgt sexuelle Minderheiten, und versucht den Staat auf seine eigenen und nur seine Interessen zuzuschneiden und eine dauerhafte autoritäre Regierung durch ihn selbst sicher zu stellen! Was also will man mit ihm und Ungarn in der EU?
Die wirklich Leidtragenden des „segensreichen“ Wirkens Viktor Orbans in der EU, sind die Menschen in der Ukraine, die seit nun beinahe 3 Jahren gegen die massiven Angriffe Russlands ankämpfen und für ihre Freiheit und Unabhängigkeit einstehen. Russland mit seinen enormen materiellen Ressourcen, unterstützt von China, Indien, Iran und vor allem Nordkorea, setzt die Ukraine seit fast drei Jahren unter enormen Druck und rückt im Osten immer weiter vor in Richtung Westen, während Präsident Selenskij praktisch täglich um mehr Waffen, Munition, Geld und die Erlaubnis bettelt, westliche Waffen auch auf russischem Boden einsetzen zu dürfen! Aber trotz „Zeitenwende“ und spärlicher Unterstützung mit einigen deutschen und anderen westlichen Panzern, ein paar Flugabwehrgeräten aber keinen Taurus-Marschflugkörpern und nur gelegentlich einigen tausend Artilleriegranaten, wundert man sich hierzulande, wie die Ukraine eigentlich so lange gegen die mörderischen russischen Angriffe überleben konnte. Bleibt zu hoffen, dass der globale Westen sich endlich dazu aufraffen kann, die Ukraine intensiver zu unterstützen und in die Lage zu versetzen, nicht nur gerade mal so zu bestehen, sondern tatsächlich wieder die Initiative gegen Russland zurück zu gewinnen und ihnen strategisch wichtige ukrainische Gebiete wieder abzunehmen. Aber das wird mir netten warmen Worten allein nicht zu machen sein. Da braucht es schon mehr. Eben nicht Geschwätz so lange wie nötig, sondern Waffen, Munition, Geld, „what ever it takes!“
Links:
- Europa: EU verzweifelt an Orbáns Sturheit (Artikel auf sueddeutsche.de vom 14.10.2024)
Hinterlasse einen Kommentar