Deutschlands arme Reiche oder der erbärmliche Milliardär aus Hamburg

Es ist kaum zu fassen. Klaus Michael Kühne, letztes Jahr noch, mit 28,5 Milliarden Euro Vermögen, auf Platz 4 der Liste der reichsten Deutschen, stürzte quasi ab auf Rang 5 in diesem Jahr, obwohl er seinen Besitz um 500 Millionen Euro vermehren konnte! Kann so etwas gerecht sein? Das sich ein Reicher um seine Zukunft und um ein bescheidenes Auskommen in seiner Villa sorgen muss?

Natürlich ist daran die Regierung schuld. Die Ampel, um genauer zu sein, denn wie soll ein reicher Mann sorgenfrei leben, wenn der Olaf und der Robert gemeinsam die Wirtschaft zugrunde richten und nicht bereit sind, den gefledderten Milliardären das zu geben, wonach sie von Herzen streben, nämlich alles, was sie zusammen raffen können! Aber manche raffen halt mehr als andere und sind darin erfolgreicher. Die BMW-Großaktionäre Susanne Klatten und Stefan Quandt, zum Beispiel, die über ein Automobil-Imperium herrschen, dass wegen dem bösen Umwelt- und Klimaschutz und der völlig unerwarteten eMobilität plötzlich am Boden liegt und laut jammert wegen der Ungerechtigkeit des staatssozialistischen Treibens der Bundes-Ampel, und doch mit 34,4 Milliarden Euro auf Platz 2 der Besten-der-Besten-Liste stehen, nach ihnen kommt die Familie Merck mit 33,8 Milliarden Euro auf Platz 3, Familie Reimann mit immer noch recht strammen 31,3 Milliarden Euro auf Platz 4 und dann erst der gute Meister Kühne? Wo bleibt da die Gerechtigkeit, möchte man da spontan ausrufen und sofort ein Spendenkonto zur Rettung notleidender Milliardäre eröffnen, auf das sämtliche Bürgergeldempfänger ihren Obolus einzuzahlen hätten.

Man muss sich aber auch klar machen, dass deutsche Milliardäre, im Vergleich zu ausländischen Milliardären, beispielsweise in den USA, oder China, oder Großbritannien oder so, wie die reinsten Hungerleider wirken. Man denke nur an Musk, Besos, Zuckerberg und wie sie alle heißen mögen. Dagegen nimmt sich Kühne wahrhaftig wie ein schmarotzender Sozialhilfeschnorrer aus!

Und an allem, wirklich allem, ist die Ampel schuld. Man kann es nicht anders nennen. Sie haben die Corona-Krise zu verantworten, sind verantwortlich für die Pandemie weltweit und erst recht für den Ukrainekrieg, die Energiekrise, die Ölpreise, das sich erwärmende Klima und die damit einhergehenden Naturkatastrophen, erst recht aber für den Krieg in Nahost. Schließlich hat man ja auch den Überfall der Hamas und ihrer Konsorten von der Hisbollah vom 7. Oktober letzten Jahres, und was weiß ich noch wem, nur unzureichend verurteilt und kritisiert. Warum also soll die Ampel nicht auch Schuld an allem andern haben? Am Aufstieg der AfD, die Merz halbieren wollte, dem Abstieg des VW-Konzerns? Vielleicht fällt mir später noch mehr ein, für das wir der Ampel die Verantwortung aufdrücken können, aber lassen wir es einstweilen damit bewenden…

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